Zozo kommt nach den Ferien in eine neue Schule

Wir haben uns nun durchgerungen und uns nach einer anderen Schule für Zozo umgeschaut. Ich war ja nie von der Waldorfschule überzeugt, aber was richtig negatives konnte ich auch nicht finden. Nur das ständige Fantasieleben in deren Tv-, Computer-, und Superheldenlosen heititeiti Welt war dann irgendwann doch zu viel.

Wir haben jetzt einen tollen Mittelweg zwischen “drittsprache Mandarin” und “lass uns noch mehr Quinoakekse machen” gefunden.

Die Sarapiquá Schule ist auf dem Weg zur Lagoa (nicht ganz auf meinem Weg zur Arbeit, aber auch nicht ab vom Schuss) und liegt quasi im Urwald. Einige Gebäude sind wie bei der Waldorfschule aus Holz, sehen aber eher nach Ferienwohnung als nach Baracke aus.

Was am meisten einem Wechsel rechtfertigt, ist die tatsache, dass Zozo lesen und schreiben lernen will, aber in der Waldorfschule dazu keine Möglichkeit hat. Dort dürfen die Kinder keinen Kontakt zu solch Teufelswerk haben solange sie nicht in der erste Klasse sind und noch nicht den ersten Aschenbecher alleine getöpfert haben.

Wir waren heute Mittag mit Zozo dort (Mari und ich waren bereits anfang der Woche da) und ihm hat es sehr gut gefallen und er freut sich drauf.

Die Schule ist zwar etwas teurer, aber Mari und ihre syrischen Gene konnten erfolgreich die Schulgebühr drücken.

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